1987 Rolf Böttcher

(1987) ROLF BÖTTCHERS Bildthemen beinhalten die Werkgruppen Landschaft, Stillleben, Portrait und Szenen. Seine Zeichnungen sind meisterhaft nach Erlebtem und Empfundenem formuliert. Der Künstler beherrscht die ganze Pallette der zeichnerischen Möglichkeiten von der Sparsamkeit zeichnerischer Gestik über Bildformen von vibrierender Nervosität bis zum gewirkten Gespinnst eines dichten Bildorganismus. In seinen Zeichnungen und Farbarbeiten auf Papier hat Böttcher sich trotz weitgehender Abstraktion von einer gegenständlichen Bildauffassung nicht gelöst. Figuren, Natur- und Landschaftsformen tragen die Erfahrung von Natur in sich, sind aber zu Sinnbildern der Vergänglichkeit gestaltet.



KURZBIOGRAPHIE


1929 geboren in Stendal
1953-1957 Studium an der Hochschule für Bildende Künste
(Städelschule) in Frankfurt und Hochschule für Gestaltung, Offenbach
Seit 1960 Ausstellungen international
1976 Preis der Heusenstamm-Stiftung, Frankfurt
1987 Kunstpreis der Heitland Foundation
lebt in Frankfurt