2005 Thomas Huber

Seit über 20 Jahren reflektiert Thomas Huber in seinem gesamten Werk - dazu gehören neben den Gemälden auch seine Auftritte, seine Reden, seine Texte und die Inszenierung eigener und fremder Ausstellungen - die Kunst an sich: von der Herstellung des Kunstwerks über die Präsentation, die wissenschaftliche Auswertung im Katalog bis hin zur Kritik. Dadurch entstand ein Gesamtwerk, in dem Thomas Huber die Rolle des Künstlers im Kunstbetrieb neu definiert: er ist nicht mehr nur der Schöpfer des Werkes, sondern auch dessen Exeget, Vermittler und Kritiker. So ist auch das Gesamtkunstwerk nicht mehr im Kunstwerks nimmt Thomas Huber eine einzigartige Position in der zeitgenössischen Kunstzene ein.



KURZBIOGRAPHIE


1955 in Zürich geboren
1977-1978 Kunstgewerbeschule Basel
1979 Royal College of Art London
1980-1983 Staatliche Kunstakademie Düsseldorf, Klasse Fritz Schwegler
1984 Kiefer-Hablitzer-Preis, Bern & Kunstfonds, Bonn
1987 Rheinbrücke-Preis, Basel
1989/1990 Auszeichnung des Kulturkreises des BDI
1990 NUR-Reisestipendium

1992 Temporäre Direktion des Centraal Museums Utrecht & Professur an der Hochschule für Bildende Künste, Braunschweig


1993 Kunstpreis der Stadt Zürich
Kunstpreis Stadtsparkasse Düsseldorf
1995 Niedersächsischer Kunstpreis
1999 Art Multiple Preis, Düsseldorf
1999 Niederlegung des Professorenamtes an der HBK Braunschweig
2000-2002 Vorsitzender des Deutschen Künstlerbundes
2001 Künstlermuseum: Neueinrichtung der Schausammlung im Museum Kunst Palast Düsseldorf mit Bogomir Ecker
2004 Retrospektive "Kabinett der Bilder" im Aargauer Kunsthaus in Aarau,
Museum Boijmans Van Beuningen in Rotterdam und dem Kaiser Wilhelm Museum und Haus Lange in Krefeld
2004 Preis der Heitland Foundation
2007 Kunst-am-Bau Projekt "Jurten", Inselspital in Bern
2008-2009 Ausstellungstournee "rauten traurig", MARTa in Herford, carré d'art, musée d'art contemporain de Nîmes und Kunsthalle Tübingen